Hungerhilfe durch Unterstützung der Tierzucht

An Stelle eines Geldkredits erhält eine arme Familie eine Kuh als Leihgabe. Die Kühe werden nicht als Milchlieferanten gehalten, sondern sollen zur Zucht von Kälbern verwendet werden. Gleichzeitig sind sie Arbeitstier für die Familie und liefern Dünger und durch die Kälber auch Fleisch. Der ursprüngliche Kredit (ca. 200 - 250 ?) wird nicht durch eine Geldzahlung, sondern durch die Rückgabe des ersten weiblichen Kalbes getilgt. Das zurückgezahlte Kalb wird an die nächste arme Familie weiterverliehen und somit vergrößert sich der Kreis der Nutznießer ständig - dazu sind keine weiteren Investitionen für Kühe notwendig. Die Kuh und weitere Kälber kann die Familie zum Aufbau einer eigenen Herde behalten.



Der stolze Besitzer einer neuen Kuh, die als Startgrundlage für die künftige Zucht dienen wird.



Auch der behinderte Mann erhält durch die Kuh eine gute Chance, seine künftige wirtschaftliche Situation nachhaltig zu verbessern. Familien mit Behinderten werden bei den Projekten vorrangig berücksichtigt.


 


Eine Familie zahlt den empfangenen Kredit mit der Rückgabe des ersten weiblichen Kalbes zurück. Dr. Thomas Schmidt verpasst dem Kalb eine Ohrmarke der Allianz-Mission. Dieses Kalb wird direkt an die nächste Familie als Kredit weitergegeben. Insgesamt konnte das Projekt schon auf über 1.800 Kühe ausgedehnt werden. Es lebt jetzt schon die 4. Kuh-Generation.