
Kinderhilfsfonds in Tansania
In Tansania arbeiten wir zusammen mit der Afrika Inland Kirche, die in verschiedenen Bereichen ihre Verantwortung für die KINDER wahrnimmt:
- Christlich geführte Kindergärten: Die Allianz Mission unterstützt den Kindergarten an der Bibelschule in Katungulu
- landesweite Kinderfreizeiten
- Schulungsprogramme für Kindermitarbeiter/innen
1. KINDERGARTEN IN KATUNGULU
Seit vielen Jahren besteht in Katungulu neben der Bibelschule auch ein Kindergarten. Hier finden alle Kinder der Bibelschüler und aller Bibelschulmitarbeiter Platz, zur Zeit sind es ca. 80 Kinder in 4 altersverschiedenen Klassen: Die "Gazellen", "Ziegen", "Hasen" und "Frösche.
Die Gruppe der Frösche ist die Krabbelklasse, die besonders viel Geduld benötigt. Alle Kinder erhalten dort auch ihr Frühstück: "Uji" - das ist das landesübliche Kinderfrühstück: Ein mit Wasser, Zucker und Maismehl gekochtes Getränk. Je nach Jahreszeit wird es mit Zitronensaft oder anderen Zusätzen angereichert. Die Gazellen, Ziegen und Hasen werden von ihren Lehrerinnen Juliana, Skola und Rosemary nicht nur beruhigt und gefüttert wie die Frösche, sondern erhalten auch Unterricht: Malen, Basteln, Schreiben, Zählen, Spielen, Singen und auch ein bisschen Gesundheitsunterricht gehört dazu. Dafür braucht man natürlich auch Material wie Stifte, Papier, Klebstoff etc., das jedem Kind zur Verfügung gestellt wird. Die Eltern müssen jeweils einen kleinen Beitrag pro Kind zahlen, doch das reicht bei Weitem nicht, um die Kinder satt zu kriegen, die Lehrerinnen zu bezahlen usw.
2. KINDERFREIZEITEN
Am 5. August diesen Jahres ist endlich wieder soweit: Die heiß ersehnten Kindercamps beginnen an vielen verschiedenen Orten in Tansania. Mit täglichen Bibelarbeiten, Geländespielen, Bastelarbeiten, Bibelvers-Auswendiglernen, gemeinsamem Abwaschen, viel Singen und speziellem Camp-Abschlussgottesdienst ist es das Ereignis für viele Kinder in Tansania. Auch das so wichtige Thema AIDS und wie man sich schützen kann gehört seit 3 Jahren mit zum Camp-Programm. Viele Mitarbeiter haben inzwischen den Mut gewonnen, über das Thema Sexualität offen zu sprechen, um damit den Kindern zu helfen, einen christlichen Lebensstil zu führen, aber sie auch vor AIDS zu bewahren. Für all das wird Material, Mitarbeiter-Schulungen, Besuche der Campgruppen und vieles mehr benötigt. Die AICT-Gemeinden nehmen ihre Verantwortung wahr, indem sie für die Verpflegung der Kinder sorgen. Die Kinder müssen die 15 Cent für das Bibelarbeitsheft aufbringen, doch selbst das ist für manche ein Problem. Die Allianz-Mission beteiligt sich an dieser wichtigen Arbeit, indem sie durch finanzielle Unterstützung den in diesem Jahr 5000 erwarteten Campern die Teilnahme ermöglicht.
3. SCHULUNG FÜR KINDERMITARBEITER
Wenn Beate Reins und der tansanische Mitarbeiter Daudi Isaya nicht zu Campleiterschulun-gen unterwegs sind, trifft man sie an vielen anderen Orten, um Sonntagschulmitarbeiter zu schulen. Dafür besteht ein großer Bedarf, denn es gibt eigentlich keine Gemeinde, die unter Kindermangel leidet. Angesichts der Bevölkerungsstruktur in Tansania (50 % sind 0-15 Jahre) kein Wunder. Die Gemeinden sehen leider oft noch nicht so stark ihre Verantwortung in diesem Bereich, so müssen die Schulungen stark bezuschusst werden: Das Unterrichtsmaterial wird gestellt, die Sonntagschulbücher subventioniert, die An- und Abreise der Lehrer ermöglicht usw.
Warum all dieser Einsatz?
- Weil Jesus uns selbst beauftragt hat, ALLE Menschen (auch die Kleinen) zu Jüngern zu machen
- Weil die Mitarbeiter begeistert an den Seminaren teilnehmen
- Weil die Kinder mit ganzem Herzen dabei sind und vieles Gute lernen
- Weil mehr und mehr Gemeinden eine Sonntagschularbeit beginnen
