Um angemessen und gezielt zu helfen, arbeiten wir mit unseren philippinischen Partnern auf den verschiedenen Inseln zusammen.

Auf unterschiedliche Weisen helfen wir:

1. Förderzentren für Kinder (CDCs)

2. basismedizinische Projekte

3. Mutter-Kind-Programme

4. Krisen- und Katastrophenhilfe

Vielen Familien konnte durch den "Kinderhilfsfonds Philippinen" dringend notwendige (Über-) Lebenshilfe gegeben werden.


Förderzentren für Kinder

Seit 15 Jahren leistet die Allianz-Mission e. V. intensive Hilfe für Kinder aus der ärmsten Bevölkerungsschicht. Auf der Insel Cebu werden täglich etwa 640 Kinder in neun "CDCs" (Child Development Centers = Förderzentren für Kinder) betreut. In den letzten Jahren ist die Arbeit in diesen sogenannten Kindergärten / Vorschulen so gut weiterentwickelt worden, dass hier heute qualifizierte Lehrerinnen mit einem hohen Ausbildungsstand die vorschulische Erziehung betreuen. Die dazu notwendigen finanziellen Mittel fließen regelmäßig aus dem "Kinderhilfsfonds" in Deutschland. Unsere Hoffnung geht dahin, dass wir die Anzahl der Kindergärten / Vorschulen und der Kindergartenplätze in diesem Jahr mit Ihrer Hilfe weiter erhöhen können.

Am 20. Oktober 2001 erschienen zur "Geburtstagsfeier" etwa 600 Eltern und Kinder. Bewegend waren die persönlichen Zeugnisse einiger junger Menschen, deren Leben positiv durch die Fördermaßnahmen geprägt wurden. So berichteten College-Studenten, die vor 15 Jahren in den Kindertagesstätten kostenlose gezielte Förderung erhielten, dankbar über diese tollen Starthilfen.

Herzlichen Glückwunsch zu 10 Jahre "Hilfe-zur-Selbsthilfe-Arbeit" auf der Insel Luzon!
Hier werden in vier Kindergärten in der Hauptstadt Manila derzeit ca. 160 Kinder betreut. Unsere einheimische sozial-diakonisch arbeitende Aktion "Pro-Fil" (= Pro Filipino) hat in den vergangenen Jahren Tausende von Kindern in Kindertagesstätten und Kindergärten / Vorschulen versorgt und ihnen damit einen besseren Start in die Zukunft geschenkt.


Teddy

Teddy konnte ins christliche Kinderförderzentrum aufgenommen werden und kommt neben dem Schulgeldzuschuss durch "Pro-Fil" auch noch in den Genuss des Kinderernährungsprogramms.

Teddy, das jüngste Kind dieser Familie, die in einer einfachen Bretter-Behausung untergebracht ist, war ein "nicht gewolltes Baby"..!
"Hier hat niemand genug zum Leben. Jeder Esser ist ein zusätzliches Problem!", so erläutert ein Schulleiter die eklatante Not der Kinder. Teddys "Geschichte" - ein Beispiel von vielen - von Gott geliebte Kinder, für die wir mit kleinen Hilfen ein lebenswertes Leben mitgestalten helfen können!


Paula Angela

Mit zwei jüngeren Geschwistern und ihren Eltern lebt sie in einer fünf Quadratmeter großen Hütte, die ihnen noch nicht einmal selbst gehört.

Unter dem gleichen Dach hausen unter ähnlich schwierigen Bedingungen noch mehrere verwandte Familien sowie die Oma, die die Eigentümerin dieser Großfamilien-Hütte ist. Im Flur lebt noch der geistig und körperlich behinderte Onkel mit seinem Hund. Die Baracke selbst steht inmitten einer sogenannten illegalen Ansiedlung ("Squatter"), die wir in Deutschland wahrscheinlich als Obdachlosen-Asyl in einem Slum-Gebiet bezeichnen würden.
Durch den "Kinderhilfsfonds" ist Paula Angela auch mit ins Ernährungsprogramm hinein genommen, wodurch sie mit Milch und Vitaminen zusätzlich versorgt wird.


Diana

Neun Quadratmeter Lebensraum teilt sich Diana mit neun anderen Familienangehörigen auf zwei Etagen. Das "Haus" befindet sich in einer illegalen Ansiedlung und ist eher als Bretterbude zu bezeichnen. Dianas Mutter versucht durch den Verkauf von Süßigkeiten und anderem die Familie zu ernähren, was fast unmöglich ist. Von ihren Kindern hat nur eins eine Arbeit, die Folgen sind Alkoholmissbrauch, Spielleidenschaft etc. Zu allem Unglück sind die Mutter und eines der Kinder mit einer ansteckenden Tuberkulose infiziert - die teure Behandlung können sie sich nicht erlauben. Auch Diana ist gesundheitlich instabil und deshalb in das Ernährungsprogramm im Kindergarten im Stadtteil Rosario aufgenommen worden, das von Deutschland aus finanziert wird.


Ronel und Romel

Mitten in einem Armenviertel von Manila leben die beiden Brüder in einer neun Quadratmeter großen Baracke. Ihren Vater kennen sie nicht, die Mutter verdient bei schwerer Arbeit etwa 2,50 ? pro Tag. Der "Kinderhilfsfonds" sorgt dafür, dass sie gegen die geringste Schulgebühr, die für die ärmste Bevölkerung angesetzt ist, am Vorschulprogramm teilnehmen können.


Neue Projektplanungen:

  • Alle Kinder-Zentren sollen Büchereien erhalten, um eine noch bessere Förderung der Kinder garantieren zu können und das Bildungsniveau zu heben.
  • Wir planen den Ausbau der Hausaufgabenbetreuung und des Förderunterrichtes für Schüler an verschiedenen Orten, um den Kindern aus sozial schwachen Familien die Chance zu geben, in guten weiterführenden Schulen unterzukommen.
  • Weiterhin soll Musikunterricht eingeführt werden. Dazu müssen wir preiswerte Instrumente erwerben.

Durch medizinische Untersuchungen, Ernährungsprogramme und altersgemäßen Unterricht wird heute vielen Kindern aus armen Familien geholfen, nicht immer benachteiligt zu bleiben. Nur durch den "Kinderhilfsfonds" in Deutschland ist die Finanzierung dieser wichtigen Arbeit bisher möglich gewesen.