Seit etwa 40 Jahren arbeitet die Allianz-Mission im fünftgrößten Land der Welt, indem etwa 160 Mio. Menschen ihr Zuhause haben. Unser "Kinderhilfsfonds" engagiert sich speziell in Projekten für Kinder wie:


Freizeiten

2.000 - 3.000 Kinder erleben in drei Freizeit- und Schulungszentren tolle christliche Ferien. Viele junge Menschen haben hier Jesus Christus kennen- und lieben gelernt, manche sind durch Schulungen und Seminare zu Mitarbeitern herangebildet worden, einige sind zum Vollzeitdienst berufen worden.


Kindergärten

Sehr viele brasilianische Frauen sind mit ihren Kindern von den Männern verlassen worden. Um den Lebensunterhalt für sich und die Kinder zu verdienen, müssen diese Mütter berufstätig sein. Der Kindergarten, der diese Kinder aufnimmt und gut versorgt, bietet damit mehr als nur eine Betreuung der Kinder. Er ist zugleich maßgeblich für die spätere Entwicklung, kann die Kinder vor dem Abtriften auf "die Straße" bewahren und bietet eine gute Basis für eine Entwicklung in eine besser Zukunft. Dass wir natürlich auch versuchen, den Kindern in diesem Alter die Liebe Jesu in Wort und Tat nahezubringen, ist selbstverständlich.

 

Vorschulen

Ob in Campo Mourao, Cascavel-Faculdade oder anderswo, zielt die vorschulische Ausbildung darauf, Kindern aus sozialen Brennpunkten gute Zugangsvoraussetzungen für qualitativ hochwertige weiterführende Schulen zu vermitteln. Natürlich unterliegen alle diese Fördermaßnahmen für Kinder einer sehr strengen staatlichen Kontrolle, der wir uns mit unseren qualifizierten Mitarbeitern selbstverständlich unterwerfen.

 

 

Kinderdorf Toledo

Seit etwa 30 Jahren steht dieser Name für hervorragende Förderprogramme für Kinder - schwerpunktmäßig aus sozial schwachen Familien. Vom Kindergarten bis zur Haushaltsschule - das heißt, von den Allerkleinsten bis hin zu jungen Leuten, die in die Berufswelt einsteigen, wird altersgemäße Förderung auf individuelle Weise geboten.
Seit geraumer Zeit bemühen wir uns vermehrt darum, durch Vater- oder Mutter-Festveranstaltungen auch die Familienbetreuung zu verbessern und zu intensivieren. So feierten wir am 14. April den "Tag der Familie", zu dem sich 300 Personen einladen ließen.
Im Bereich Basis-Gesundheitsdienste stellen die Ernährungswochen, die für Kinder und Erwachsene ein besonderes Bonbon sind, einen wichtigen prophylaktisch Beitrag dar.
In der Lehrwerkstatt und der Haushaltsschule lernen junge Menschen, erste Schritte in verantwortlicher Arbeit zu gehen, um auf die späteren beruflichen Herausforderungen besser vorbereitet zu sein. Durch die qualitativ hochwertigen Erzeugnisse wird ein kleiner Betrag als Hilfe zur Selbsthilfe erwirtschaftet.
Am 7. Juli konnte das 25-jährige Bestehen der Kindertagesstätte gefeiert werden, und für den 17. August ist ein weiteres Benefiz-Café geplant.


Straßenkinderarbeit

In Zusammenarbeit mit der Aktion "Kinder helfen Kindern" (der Bundes-Kinder-Geschäftsstelle in Witten) konnten in den vergangenen Monaten verschiedene Käufe getätigt werden, so z. B. das Haus in Itapuama, das Haus in Recife-Bongi, ein "Bühnen"-VW-Bus, ein Video-Projektor und vieles mehr...

Das neue Haus in Recife-Bongi soll gegen Ende des Jahres als ein "Offenes Haus" für Kinder und Jugendliche des Viertels eröffnet werden. "Levante" plant hier eine Vorbeugearbeit mit Freizeitaktivitäten, die die Kinder von der Straße und der Kriminalität in Bongi abhalten soll. Der "Levante"-Mitarbeiter Fabio ist für diese Arbeit vorgesehen.
Die Errichtung eines zusätzlichen Hauses auf dem Gelände in Itapuama als Heimat für eine weitere "Levante"-Familie ist geplant, macht aber erst Sinn, wenn die Probleme mit dem Jugendrichter geklärt sind. Seit längerer Zeit gibt es massive Probleme mit ihm, und die Zusammenarbeit ist sehr schwierig, weil er immer wieder eigenmächtig unverständliche Entscheidungen trifft und seine Macht missbraucht. Durch das zweite Haus wäre die Möglichkeit gegeben, die Zahl der Kinder, die aufgenommen werden können, zu erhöhen.