Über die Arbeit der Allianz-Mission in Brasilien


Seit etwa 1963 Jahren arbeitet die Allianz-Mission im fünftgrößten Land der Welt, indem etwa 195 Mio. Menschen ihr Zuhause haben. Unser "Kinderhilfsfond" engagiert sich speziell in Projekten für Kinder wie:

 

Freizeiten

2.000 - 3.000 Kinder erleben in verschiedenen Freizeit- und Schulungszentren tolle christliche Ferien. Viele junge Menschen haben hier Jesus Christus kennen- und lieben gelernt, manche sind durch Schulungen und Seminare zu Mitarbeitern herangebildet worden, einige sind zum Vollzeitdienst berufen worden.

 

Kindergärten

Sehr viele brasilianische Frauen sind mit ihren Kindern von den Männern verlassen worden. Um den Lebensunterhalt für sich und die Kinder zu verdienen, müssen diese Mütter berufstätig sein. Ein Kindergarten, der diese Kinder aufnimmt und gut versorgt, bietet damit mehr als nur eine Betreuung der Kinder. Er ist zugleich maßgeblich für die spätere Entwicklung, kann die Kinder vor dem Abtriften auf "die Straße" bewahren und bietet eine gute Basis für eine Entwicklung in eine besser Zukunft. Dass wir natürlich auch versuchen, den Kindern in diesem Alter die Liebe Jesu in Wort und Tat nahezubringen, ist selbstverständlich. Etwa 100 Kinder werden in Einrichtungen verschiedener Gemeinden des Bundes betreut.

 

Vorschulen

Die vorschulische Ausbildung zielt darauf, Kindern aus sozialen Brennpunkten gute Zugangsvoraussetzungen für qualitativ hochwertige weiterführende Schulen zu vermitteln. Natürlich unterliegen alle diese Fördermaßnahmen für Kinder einer sehr strengen staatlichen Kontrolle, der wir uns mit unseren qualifizierten Mitarbeitern selbstverständlich unterwerfen. Leider mussten einige Einrichtungen aus diesem Grund und den damit verbundenen hohen Kosten geschlossen werden.

 

 

Kinderdorf Toledo

Seit 1973 steht dieser Name für hervorragende Förderprogramme für Kinder - schwerpunktmäßig aus sozial schwachen Familien. Vom Kindergarten bis zur Haushaltsschule - das heißt, von den Allerkleinsten bis hin zu jungen Leuten, die in die Berufswelt einsteigen, wird altersgemäße Förderung auf individuelle Weise geboten.
Wir bemühen uns darum, durch Vater- oder Mutter-Festveranstaltungen auch die Familienbetreuung zu verbessern und zu intensivieren. So lassen sich zum "Tag der Familie" bis zu 300 Personen einladen.
Im Bereich Basis-Gesundheitsdienste stellen die Ernährungswochen, die für Kinder und Erwachsene ein besonderes Bonbon sind, einen wichtigen prophylaktisch Beitrag dar.
In der Lehrwerkstatt und der Haushaltsschule lernen junge Menschen, erste Schritte in verantwortlicher Arbeit zu gehen, um auf die späteren beruflichen Herausforderungen besser vorbereitet zu sein. Durch die qualitativ hochwertigen Erzeugnisse wird ein kleiner Betrag als Hilfe zur Selbsthilfe erwirtschaftet.

 

Straßenkinderarbeit

Das Straßenkinderprojekt LEVANTE besteht seit dem Jahr 1995 in Olinda und konnte nach drei Jahren ausgweitet werden. Ein Landgrundstück in Itapuama wurde gekauft. In Zusammenarbeit mit der Aktion "Kinder helfen Kindern" (des Bundes Freier evangelischer Gemeinden) konnte in den Jahren 2001 bis 2003 verschiedene Käufe getätigt werden, so z.B. ein Haus in Itapuama, ein Haus in Recife-Bongi, ein Bus, ein Video-Projektor und vieles mehr...

Das Haus in Recife-Bongi ist ein "Offenes Haus" für Kinder und Jugendliche des Viertels. "Levante" hat hier eine Vorbeugearbeit mit Freizeitaktivitäten, die die Kinder von der Straße und der Kriminalität in Bongi abhalten soll. 3 Mitarbeiter von "Levante" arbeiten hier. In Escada wurde in 2005 ebenfalls ein "Offenes Haus" begonnen. Escada ist eine extrem arme Stadt etwa 50 km südlich von Recife. Hier arbeiten inzwischen 2 Mitarbeiter
Die Errichtung eines zusätzlichen Hauses auf einem ehemals landwirtschaftlichen Gelände in Itapuama als Heimat für eine weitere "Levante"-Familie ermöglicht es, dass heute bis zu 20 Kinder hier in 2 Familien leben können.

Im Jahr 2009 begann in Deutschland eine nuee Aktion "Kinder helfgen Kindern" untrer dem Titel "Gooolgatha!" Mit dem zusammengelegten Geld soll die Arbeit von Levante verstärkt in Richtung Prävention durch Sport und Freizeiten ausgebaut werden. Geplant sind Gebäude für die Durchführung längerer Freizeiten, ein Sportgelände, Sportkurse mit ausgeildeten Sportlehrern und natürlich im Rahmen dessen ein bekannt machen der Kinder mit Jesus und seiner Liebe zu ihnen.

Wie in den meisten anderen Projekten ist es auch im "Levante" manchmal schwierig zusammenzuarbeiten. Die Auflagen für solche Einrichtungen sind hoch, erst recht, wenn man staatliche Gelder in Anspruch nehmen möchte, die solchen Projekten eigentlich zustehen. Bürokratie und Korruption machen hier die Arbeit sehr schwierig.